Ich bin seit über 25 Jahren mit Leidenschaft Ergotherapeutin – und das spürt man auch heute noch. In all den Berufsjahren ist meine Begeisterung für diesen vielseitigen Beruf nie verloren gegangen. Im Gegenteil: Durch zahlreiche Weiterbildungen konnte ich mein Wissen stetig vertiefen und neue Blickwinkel gewinnen. Mit der Ausbildung zur zertifizierten Neurofeedbacktherapeutin haben sich für mich noch einmal neue Türen geöffnet.
Neurofeedback erlaubt es mir, Menschen auf einer zusätzlichen Ebene therapeutisch zu begleiten – individuell, lösungsorientiert und ganzheitlich.
Was mich antreibt? Ganz klar: Der Mensch. Ich arbeite mit viel Herz, großer Neugier und dem Wunsch, gemeinsam mit meinen Patienten und Patientinnen Lösungen zu finden, die wirklich in den Alltag passen.
In der Stiftung Pfennigparade war ich über viele Jahre tätig – mit einer kurzen Unterbrechung – und habe dort neben der Ergotherapie auch Neurofeedback angeboten. Besonders begeistert hat mich die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Schule und Kolleg*innen sowie die Integration in den Schulalltag. Ich konnte dort Methodentraining („Lernen lernen“) im Unterricht anbieten, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsgruppen nach dem Attentioner-Programm leiten und vielfältige Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichsten Entwicklungsherausforderungen sammeln. Heute begleite ich auch Erwachsene mit Neurofeedback – mit ebenso erfreulichen Ergebnissen.
Neben meiner Arbeit in der Praxis bin ich auch als Praxisanleiterin und Supervisorin für das IFEN Institut in München tätig. Dort begleite ich angehende Neurofeedbacktherapeut*innen auf ihrem Weg in die therapeutische Praxis – mit dem Ziel, möglichst viel Erfahrung, Sicherheit und Fachwissen mitzugeben.
Ein besonderes Dankeschön geht an das IFEN: Ich schätze die Zusammenarbeit sehr – vor allem wegen der hohen fachlichen Qualität, dem kollegialen Miteinander und der inspirierenden Leitung durch Thomas Feiner.
Ich arbeite lösungsorientiert – ganz nach dem ICF-Ansatz. Die Formulierung von SMART-Zielen (Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert) gehört ebenso dazu wie ein strukturiertes Vorgehen mithilfe standardisierter Assessments.
Ich bin Mutter von drei großartigen Kindern im Alter von 23, 21 und 17 Jahren – sie haben mir nicht nur privat viel beigebracht, sondern auch meinen Blick auf Entwicklung und Alltagstauglichkeit geschärft.