Praxis für Neurofeedback und Ergotherapie in München

Z-Wert-Neurofeedback

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Beim Z-Score Neurofeedback handelt es sich um eine Methode, bei der das EEG in Echtzeit mit einer normierten Datenbank verglichen wird. Die Abweichungen vom Durchschnitt werden als Z-Werte dargestellt. Diese geben an, wie stark ein bestimmter EEG-Wert vom Mittelwert der Normgruppe abweicht. Ziel des Trainings ist es, diese Abweichungen zu reduzieren. Die Gehirnaktivität soll sich in Richtung einer ausbalancierten, selbstregulierten Funktion bewegen. Das Verfahren eignet sich besonders zur Feindifferenzierung komplexer Muster und zur gezielten Modulation bestimmter Frequenzbereiche, Areale und funktioneller Netzwerke.

Im Überblick

Wie läuft das Z-Wert-Verfahren genau ab?

  1. EEG-Aufzeichnung: Simultane Ableitung mehrerer Kanäle (z. B. bis zu 19)
  2. Analyse von Parametern: Amplituden, Kohärenz, Asymmetrien, Phasenlagen
  3. Vergleich mit Normdatenbank: Alters- und geschlechtsspezifischer Abgleich
  4. Berechnung der Z-Scores: Werte nahe 0 = normal, > ±1,5 = auffällig
  5. Feedback-Mechanismus: Visuell, auditiv oder taktil – Rückmeldung erfolgt, wenn definierte Z-Werte im Zielbereich liegen
  6. Lernprozess: Durch Wiederholung wird eine funktionale Veränderung eingeleitet

Vorteile dieser Methode

  • Simultane Analyse hunderter Parameter
  • Training multipler Merkmale gleichzeitig
  • Objektiver Vergleich mit Normpopulation
  • Flexible Anpassung an individuelle Profile
  • Integration mit sLORETA (3D Feedback)